Jeden Tag ein Türchen...!

Wer Lust auf einen wunderbaren virtuellen, dänisch-amerikanischen Plastikmännchen-Adventskalender hat, der das ganze Jahr gültig ist, der findet diesen HIER.
Viel Spaß damit!

Wer Lust auf einen wunderbaren virtuellen, dänisch-amerikanischen Plastikmännchen-Adventskalender hat, der das ganze Jahr gültig ist, der findet diesen HIER.
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Donnerstag, Oktober 30, 2008
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Montag, Oktober 27, 2008
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Deswegen sollte man es auch auf jeden Fall selbst und mit Sinn und Verstand machen und es nicht irgendein dahergelaufenes Übersetzungsprogramm erledigen lassen.
Es könnte nämlich sein, daß dann so etwas passiert:
Hier lohnt sich dringend eine Vergrößerung und das ausführliche Studium der Ankündigungen! (KLICK auf's Bild)
oder sowas:

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Freitag, Oktober 24, 2008
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Ich glaube langsam, wir müssen unserer Waschmittelkugel mehr zu essen geben.
...
Jedes Mal wenn ich sie aus der Waschmaschine hole, kaut sie an einem Socken, den ich ihr mühevoll entreißen muß.
Wer weiß, wie viele sie in den letzten Monaten schon verdrückt hat!?
Schließlich muß es nicht stimmen, was man landläufug hört, wenn es um verschwundene Socken geht.
Auch wenn die Waschmaschine ein großer gefährlicher Kollege zu sein scheint, so ist schlußendlich nie geklärt worden, WER denn eigentlich die fehlende Fußbekleidung verdaut hat!!
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Mittwoch, Oktober 22, 2008
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Ich bin mir sicher, daß ich noch nie auf einer Veranstaltung war, bei der grandiose Blumenausstattung als Programmpunkt aufgelistet wurde.
Vielleicht deswegen, weil ich im Üblichen Orte meide, an denen Hugo S., Ronny H. oder (in diesem Fall sogar: UND !!!) Christian A. auftauchen...!?
Oder vielleicht, weil ich weder Ballkleid, noch Frack, Smoking oder Dinner-Jacket besitze...!?
Hm.
Irgendwas ist da doch bis jetzt gründlich falsch gelaufen in meinem kleinen Leben... .
!?
...
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Dienstag, Oktober 14, 2008
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Nein, ich weiß nicht, wer das ist. Aber ich weiß, daß ich das Bild wahnsinnig komisch finde!
Als ich kürzlich den Suchbegriff „Cocker Spaniel“ bei Google eingab, erschien u.A. dieses Foto. Ich konnte nicht anders, als es zu klauen und es anschließend hier einzubauen.
Diese Amerikaner machen mich echt fertig!
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Sonntag, Oktober 12, 2008
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Ein Freund hat gestern mehrmals gesagt ich habe eine Frisur wie ein Cocker Spaniel.
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Ich hab nun länger überlegt und muß noch entscheiden, ob ich das ändern will.
Denn irgendwo hat er blöderweise Recht.
...
Aber ich befinde mich auf dem Weg zur Einsicht, daß Cocker Spaniel sympatische Wesen sind und nichts Schlimmes dabei ist, wenn man die gleiche Frisur trägt wie sie.
Blöd is halt, daß in dem Gespräch auch noch die Namen Michael Steinbrecher und André Rieu vorkamen ...
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Freitag, Oktober 10, 2008
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„BURN AFTER READING”– großartiger Film, den man wahrscheinlich dringend in der Originalfassung angucken muß.
Und was lernen wir daraus!?
Daß Schönheitsoperationen und der Wunsch danach so EINIGES bewirken können!
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Mittwoch, Oktober 08, 2008
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Leider lies sich der Motor der Diskokugel mit dem Steckdosen-Dimmadapter nicht dazu bringen, mal ein bißchen weniger hektisch zu agieren. Ich nehme an er versucht, seine langen Jahre im Karton irgendwie zu kompensieren.
Ehrzeiziges kleines Miststück!!!
OOO sagt es sei vermutlich keine Lösung, ein Stückchen Pappe irgendwohin zu klemmen und ihn so mit dem guten alten Mittel der Reibung bzw. des Widerstandes zur Räsong zu bringen.
Und wahrscheinlich hat er Recht.
Ich will ja auch nicht, daß am Samstag über den Köpfen der Gäste Feuer ausbricht... .
Dreckiger Dreck!
Hoffentlich wird niemandem schlecht/schwindelig.
Denn heute kommt der Spot und dann wird der ganze Schmutz installiert. Egal was!
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Freitag, September 26, 2008
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Kürzlich durfte/musste/wollte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein paar Tage in den USA weilen.
Dort habe ich viel gelernt.
Daß es wichtig ist, immer möglichst große Becher mit allerlei unterschiedlichen Getränken mit sich zu führen, wenn man einigermaßen cool und beschäftigt aussehen will.
Daß der Mensch im Laufe seines Lebens anscheinend lernen kann, das ständige Summen irgendwelcher Klima-Anlagen, Kühlgeräte oder Luftabzüge vollkommen auszublenden und sich damit anzufreunden, daß es drinnen immer mal mindestens 10 Grad kühler ist als draußen. Er ist dabei komischerweise auch nicht ständig erkältet.
Daß BAYER und alle verarscht und sich ne goldene Nase verdient mit seinen überteuerten Drogen!
Wir haben gelernt, daß anscheinend ein Zusammenhang besteht zwischen der Tatsache, daß im Grunde fast Alles amerianischen Ursprungs was man essen und trinken kann irgendwie ein bisschen zu süß und ein bisschen zu weich ist und der, daß auch das Benehmen der Leute uns oft so vorkam. Ein bißchen zu weich und ein bißchen zu süß.
Es gab Nützliches zu lernen und Einblicke zu gewinnen. Wie das Phänomen, daß der Teil Amerikas der sich für etwas gebildeter und intellektueller hält jetzt gerade damit anfängt, zu bemerken, daß es eventuell vernünftig sein könnte, nicht so viel Energie rauszuballern und die Umwelt mal zu beachten. Daß er mit seinen Bemühungen und Kommentaren irgendwo da steckt, wo wir uns in den 80ern befanden und er nicht merkt, daß es Augenwischerei ist, mal im FastFood Recycling-Servietten (natürlich wie in den 80ern bei uns: schöööön graubraun gefärbt, damit es auch Öko aussieht!!) für die Betroffenheit anzubieten und gleichzeitig das Essen in Plastik-Behältern auszuteilen, die gut und gerne noch 57 Jahre spül- und nutzbar wären, wenn man ihnen nur eine Chance geben würde.
Oder zum Beispiel was „jaywalking“ ist und daß es besser ist, dabei mitzumachen, wenn man nicht als absoluter Horst oder Volltourist dastehen will (das ist allerdings nicht Amerika-spezifisch. Es scheint mir insgesamt eher so, als wäre Deutschland das einzige Land, daß ich bisher besuchte, in dem die Leute ROT nicht nur als Empfehlung betrachten...).
Außerdem, daß es nichts ausmacht, wie man aussieht oder ob man graue Haare und Falten sein Eigen nennt, wenn es darum geht, ob man Alkohol bekommt oder nicht. Hauptsache der Laden hat alle Ge-„carded”, denen er Alkohol serviert, damit sämtliche Verantwortung von seinen Schultern ist!
(Ganz davon abgesehen gibt es eigentlich auch nicht viel Anreiz, sich „carden“ zulassen, denn die Amerikaner können kein Bier. Das mussten wir aber nicht lernen. Das hatten wir schon vorher geahnt!)
Undsoweiterundsofort.
Insgesamt stimmt es wohl, daß Boston bzw. Cambridge noch eher untypisch sind und so wenig amerikanisch wie sonstwas... aber uns hat's schon ziemlich zugesetzt und wir waren ein bisschen froh, daß wir nicht allzu lange dort bleiben mussten.
Nichtsdestotrotz waren alle nett zu uns und wir haben auch einige sehr sympathische und interessante Leute getroffen.
– Sicherlich ist Amerika ein Ort, den man noch einmal besuchen kann.
Aber ebenso sicherlich ist Amerika ein Ort, an dem ich niemals lange wohnen wollte.
Aber: Spass satt hatten wir allemal!
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Donnerstag, September 18, 2008
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OOO wies mich darauf hin, daß im Eintrag des 4. Septembers ein übler Fehler steckt.
Und was kann ich dazu sagen!?
...
Er hat Recht.
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Sonntag, September 07, 2008
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Manchmal ist es ja so, daß man Dinge verliert oder sie verschwinden... und gleichzeitig tauchen andere, neue oder lang vermisste Objekte wieder auf.
Ich zum Beispiel habe gestern meinen Scheitel verlegt und dafür graue Haare gefunden!
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Freitag, September 05, 2008
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Gestern bemerkte ich dann doch noch, was den September jedes Mal bei seinem Erscheinen so außergewöhnlich macht:
Er bringt unaufgefortet Weihnachtssüßigkeiten in die Geschäfte und überflüssige Serien aus der Sommerpause zurück!
Danke!
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Donnerstag, September 04, 2008
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nix zu schreiben.
Außer vielleicht, daß jetzt der September angefangen hat. Fast unbemerkt.
Er zeichnet sich bisher durch Energie- und Ratlosigkeit aus.
Aber vielleicht fängt er sich noch.
Oder jemand Anderes.
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Montag, September 01, 2008
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Was jetzt?
„Deutschland“ oder „World“?
Oder ist „Deutschland“ jetzt automatisch auch „World“?
Wäre ja praktisch.
Spart Zeit und Geld.
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Montag, August 11, 2008
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Es ist wieder mal Zeit für ein Lob und eine Zufriedenheitsäußerung!
Jawoll.
Ein Berliner (vermutlich einer im orangen Westchen) hat nämlich Fahrradfahrer-Markierungen auf die Kreuzung Kottbusser Damm/Kottbusser Straße gemalt.
Ganz ordentlich und unerwartet. Fahrradspuren für Kreuzberg!
Wie schön!
Dann haben wir jetzt endlich was in der Hand, wenn ein anderer Berliner (vermutlich einer in einem aufgemotzten bayerischen Fahrzeug und mit Migrationshintergund) uns vor Ort umzufahren versucht.
PS: Ich habe ein bischen den Verdacht, daß sie auch versuchen, auf lange Sicht die Mariannenstraße ab besagter Kreuzung als Einbahnstraße mit Fahrrad-Ausnahme einzurichten (Es gibt bereits Schilder. Aber nicht alle scheinen sie innerlich in ihre Landessprache übertragen und verstehen zu wollen... denn gestern Nachmittag kam mir trotz der Hinweise noch ein BMW entgegengebraust.).
Wenn sie DAS wirklich tun, liebe ich sie endgültig heiß und innig!
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Donnerstag, August 07, 2008
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Manchmal fragt man sich, woher bestimmte Ausdrücke oder Sprüche kommen.
Manchmal erklären sie sich aber auch plötzlich selbst:
Als ich heute zur Mittagszeit zuhören mußte, wie ein Weib sang (es hatte offenkundig Unterricht und tastete sich an Töne heran, die nicht ihre besten Freunde zu sein schienen...!), mußte ich fast weinen.
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Dienstag, August 05, 2008
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Anbei meine beiden Lieblingssprüche der letzten Woche:
1.
„What‘s the difference between a good and a bad haircut? ... Two weeks!”
(Ausgesprochen wurde dieser wahre Satz von Linda Lichtmann aus Boston, die selbst auf ihrem Kopf einen urinfarbenen Haufen Watte trägt und sich demnach sehr wohl auskennt!)
2.
„Jedes Kind sollte noch vor der Einschulung lernen, wie man einen gescheiten Kartoffelsalat zubereitet!”
(Diesen Satz sprach mein guter Vater eines Morgens nach dem Frühstück, bevor er daran ging, einen sehr guten Kartoffelsalat für das Mittagsmahl zuzubereiten. – Und was kann ich sagen!? ER HAT JA SO RECHT!)
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Montag, August 04, 2008
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Damit OOO nicht doch Recht behält und dieser schöne Blog hier nicht zum Meckerblog verkommt, werde ich den heutigen Eintrag nutzen, einmal meine schiere und ganz ehrliche Begeisterung über (direkt ein paar) Ereignisse die mir widerfahren sind, zum Ausdruck zu bringen.
Gestern Abend gegen 20 Uhr entschloss sich der rechte Teil meiner Unterlippe, aus KEINEM Grund auf sein 10-faches Volumen anzuschwellen. Er wollte nicht aufhören. Es wurde größer und größer und noch größer und ich bekam Angst und so beschlossen OOO und ich gegen 22 Uhr, die Charité-Rettungstelle mit unserem Besuch zu beehren.
Es war 23 Uhr als wir dort eintrafen. Zunächst am falschen Eingang. Der Pförtner wies uns nett und freundlich den Weg zum richtigen Eingang – obwohl wir ihn ganz offesichtlich beim Genuß seines abendlichen TV-Programmes unterbrachen.
An der richtigen Stelle angekommen, war man direkt nett zu uns, hat sich gekümmert.
Ich mußte mit meiner Riesen-Beule gar nicht lange warten und um die Sache nicht zu ner ewigen Kranken-Nacherzählung zu machen sage ich nur: alle waren trotz der vielen Arbeit und der späten Stunde nett zu uns und sogar von unserer verordneten Wartezeit nach der Spritze wurden wir ohne noch einmal nachzufragen zeitig vom Pfleger selbst erlöst (normalerweise wird man in solchen Fällen am Ende gerne vergessen und muß sich dann irgendwann selbst melden... - dies tut man weil man zu gut erzogen ist und ja nicht in dem ganzen Streß noch drängeln will dann oft so spät, daß man sich auf dem Nachhauseweg wahnsinnig ärgert!).
Die netten Retter der Lippe und meines Gemütszustands sowie meiner Nachtruhe hatten mich darauf hingewiesen, heute Morgen die Sache sicherheitshalber noch einmal von meinem HNO anschauen zu lassen.
Also war ich ohne Termin aber mit viel Zeit bewaffnet um 8 Uhr beim HNO.... und um 8.30 Uhr freundlichst behandelt und angehört wieder draußen.
Kaum zu fassen.
Danach galt es, die Gunst der Stunde zu nutzen und das Bürgeramt zwecks Ausstellung eines Reisepasses aufzusuchen.
Nach nun wochenlangen Streiks und meinen zahlreichen Erfahrungen mit schlecht gelaunten Bürgeramtsstuben-Mädschen war ich gewappnet.
Ich dachte: „Wenn man bedenkt, daß die Mädschen immer noch den Streik-Berg abarbeiten und Mittwochs ja eh oft schlecht ist (man weiß nicht warum), dann nehme ich mal lieber n dickes Buch mit. Und viel Geduld!”
Beim Bürgeramt angekommen geschah dann das UNGLAUBLICHE!
Im Informationsbüro, in dem man seine Wartenummer bekommt und üblicherweise schonmal abgefrühstückt wird, herrschte geradezu rheinischer Frohsinn!
- „Guten Morgen! Ich möchte einen Reisepass beantragen!”
- „Guten Morgen! Haben sie alles dabei!? Foto, Ausweis, jede Menge Geld (Gekicher auch bei den Kolleginnen), was zu Essen...!” (An dieser Stelle lauters Rausprusten bei den Kolleginnen)
- „Ja, hab ich... – !? – ... Was zu essen?”
- „Ja... wir haben son Hunger!”
- „Ich hab ne Flasche Wasser dabei, die ich anbieten kann. Möchte jemand n Schluck?”
Und so ging es noch einzwei Sätze fröhlich weiter.
Am Ende bekam ich eine Nummer mit dem Hinweis: „Es sind noch zwei Personen vor Ihnen dran!”
W A S ? – Z W E I ? – KANN DOCH NICHT SEIN!! Was is passiert? Alle Kreuzberger tot?
Puh.
Erstaunlich
Beim rausgehen war ich von der vielen unerwarteten guten Laune dann übermütig geworden und habe noch ein: „Ich schicke ihnen dann jetzt jemanden rein, der was zu Essen dabei hat, ja?” obendauf gesetzt.
Und was passierte?
Die Mädschen haben alle miteinander herzlich darüber gelacht!!!
Wunderbar.
Wie zu Hause!
Warum kann es nicht immer so sein?
* * *
EINSCHUB: Vor ein paar Wochen während der Fußballeuropameisterschaft habe ich verwegenerweise an der Backwerktheke anstatt eines „Weltmeister-” ein „Europameisterbrötchen” bestellt. Ich erntete einen leeren Blick und ein: „Wie bitte?”... und nochnichtmal nachdem ich den versuchten Scherz dann erklärt hatte, in dem ich korrekt bestellte, bekam ich sowas wie ein Lächeln. – Seufz.
Im Rheinland hätte ich nicht nur ein Lächeln, sondern dazu auch noch ein halbstündiges Gespräch gekriegt!!! Wie es sich verdammt nochmal gehört!
* * *
-
Meine Sachbearbeiterin war ebenfalls freundlich und gelassen und hat mir am Ende sogar ungefragt ne Telefonnummer rausgerückt, wo ich nachfragen kann, ob mein Reisepass fertig ist, bevor ich mich umsonst auf den Weg mache.
Ich bin schockiert!!!!
Begeistert!
Dieses Berlin ist tatsächlich in der Lage, einen auch positiv zu überraschen.
Wie schön.
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P
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Mittwoch, Juli 23, 2008
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