Montag, Februar 02, 2009
Dienstag, Januar 27, 2009
Freitag, Januar 23, 2009
Ik WILL aba meckern!
Jetzt haben sie es selbst zugegeben, die Berliner!
Jetzt ist es raus!!
Eine einzelne kleine ältere Dame, die sich heute im LIDL mit ihrer blassgrauen, eingeschweißten Jägerwurst und ihrer Plasteschale giftgespritzer Trauben an mir vorbeischob hat es zugegeben.
Und das kam so: Im Vorbeischieben an mir und meinem Wagen schaute sich die kleine graue Dame um und frug dann: „Darf ich ma durch? ... P A U S E ... ach Siiie stehen auch hier an?”
„Ja, ich steh hier an. Aber (Blick auf ihre Armbeuge, die den grauen Fleischersatz und die Trauben berherbergte) Sie haben ja nur zwei Sachen... . Gehen Sie ruhig vor!”
„Nein, nein. Kein Problem. Gehen Sie vor!”
„Sie können ruhig vorne bleiben. Kein Problem.”
Sie schiebt sich wieder hinter mich und sagt: „Achwas, nein. Bleiben Sie mal da. Ich hab ja Zeit!”
Keine 30 Sekunden später höre ich in meinem Rücken ein unzufriedenes Grummeln:
„Watdenn? Nur EINE Kasse heute? Das ich nich lache!! – Da haben die an nem Tag wie heute nur EINE Kasse!”
Vor ihr waren drei andere Kunden mit recht wenigen Einkäufen und ich und hinter ihr inzwischen ein weiterer Berliner, der natürlich sofort in die Meckerei einfiel.
Eigentlich wollte ich mich ja raushalten, aber nachdem die Meckerei nicht nachzulassen drohte („... und das bei den Arbeitslosenzahlen heutzutage...! Da müssen die doch hier mehr als EINEN an die Kassen setzen! ... Aber jede Menge Wachpersonal links und rechts! Und WO waren die, als mir MEIN Geld geklaut wurde? Ich hatte das nur mal schnell dahin gelegt und meine Waren gegriffen... bla bla...”) und auch der Herr hinter der Jägerwurstfrau sich langsam warmlief, mußte ich mich umdrehen und sagen: „Oooach, so voll find ich´s heute gar nicht.”
”Dooch! Is doch unmöglich, daß nur eine Kasse auf is!”
Ich (sehr freundlich): „Ich finde es geht noch mit der Warterei. Und außerdem haben Sie doch gerade gesagt sie hätten Zeit. Da dürfen Sie aber jetzt auch eigentlich nicht meckern.”
Sie (kurz doof geguckt, dann sofort wieder den Anschluss gefunden): „Ich find das unmöglich, mit nur einer Kasse.”
„Geht doch eigentlich ganz schnell, find ich. – Vielleicht is auch jemand krank!?”
„Nee... . Gestern war ja auch schon nur eine...!”
So.
Und da hab ich dann aufgegeben und war außerdem auch schon mit AUFSBANDLEGEN an der Reihe.
Hab noch ein „Aha!” rausgedrückt, sie ein bisschen angelächelt und mich dann abgewendet.
Ihr ist nicht zu helfen.
Wahrscheinlich teilt sie sich ihren Wocheneinkauf so ein, daß sie ein bis zweimal am Tag jeweils zwei Dinge im LIDL einkauft und bei der Gelegenheit kontrolliert, wieviele Kassen geöffnet haben.
Und wenn, verdammt nochmal, denn tatsächlich ZWEI oder mehr Kassen geöffnet haben sollten, dann findet sich ganz bestimmt auch noch was anderes zu meckern!
Genug Zeit dazu ist ja vorhanden.
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Freitag, Januar 23, 2009
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Donnerstag, Januar 22, 2009
Tipp des Tages:
Wenn man mal sehen will, wie ein neuer Eisbrecher seitlich zu Wasser gelassen wird oder ein Haus verschoben oder eine Auswahl von Videos ansehen, die mit „jumping off notable architecture (and surviving)” betitelt sind...
...dann sollte man auf dieser sehr informativen Homepage vorbeischauen:
OOBJECT
Natürlich gibt es auch eine Bestenliste der unlesbaren minimalistischen Armbanduhren oder der Dinge die wie eine Pistole geformt sind, aber keine Pistole sind.
Das ist doch mal nützlich, interessant, großartig, wichtig, unverzichtbar, bereichernd.
Und schön.
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Donnerstag, Januar 22, 2009
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Montag, Januar 19, 2009
Montag, Januar 05, 2009
Und sie dreht sich doch!!
Gerade kam für einen kurzen Moment zum ersten Mal seit Monaten Sonnenlicht ins Zimmer!
Wenn auch nur „über Bande“...:
Egal.
Eines steht fest:
Die Nachbarhäuser schrumpfen wieder!
Die Tage werden lönger!
SOMMER ist nah!!
Wenn ich es jetzt noch schaffe, den Schnee der draußen alles glatt und blöd macht zu ignorieren, kann es nur bergauf gehen!
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Montag, Januar 05, 2009
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Samstag, Januar 03, 2009
Donnerstag, Januar 01, 2009
Zweitausendneu(n) – Neujahrsansprache
Leser prangern zu Unrecht an, daß diese lockere Reihe von Schriften bitteschön mal gefälligst erweitert werden soll.
...
JA WO SIND WIR DENN?
Das ist doch keine Tageszeitung, Herrschaften!
Und auch kein Wunschkonzert.
Aber nun.
Aus gegebenem Anlass werde ich heute kurz Stellung nehmen.
Jahreswechsel ist das Stichwort.
Okay. – Schnell ins Jahreshoroskop vom letzten Jahr geschaut, gefunden daß nichts außer butterweischem und inhaltsleerem sowie unwahrem Bödgeplänkel drin stand, und in die Tiefen des allwissenden Netzes abgetaucht, um sich den nächsten Haufen Prophezeiungen für das neue Jahr rauszufischen.
Und was geht?
T-online und SAT1 – beides renommierte und vertrauenswürdige Quellen in Sachen Schicksalsvorhersage – versprechen: ALLES SCHÖN für den Wassermann in 2009.
Und der Chinese rät mir z.B. für den März so großartige Sachen wie: „Flirten sie mal wieder, kaufen sie sich ein paar neue Sachen, eine schöne Mondsteinkette die ihre Gefühle unterstützt oder das paar zauberhafte Kleid das sie gestern gesehen haben. Es wird Ihnen schmeicheln und Sie flott aussehen lassen.“ – Harrharrharr!!
Ich frag mich, was er mit „paar zauberhafte Kleid“ meint. ... !?
Wahrscheinlich waren es zuerst Schuhe, die ich mir kaufen sollte. (Da wäre der Chinese ja nicht der Einzige, der das für dringend nötig hält!) Aber selbst dann wäre „Paar“ eher groß geschrieben worden.
...
Dann waren es wohl ein paar Pelzmäntel oder ein paar neue Haare. ...
Schön.
In diesem Sinne wünsche ich Allen ein gesundes und wunderbares neues Jahr mit Mondsteinketten satt und ausreichend gutem Wetter!!
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Donnerstag, Januar 01, 2009
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Montag, Dezember 08, 2008
Sonntag, November 30, 2008
Advent, Advent...
Nun ist es soweit!
Die Adventszeit ist angebrochen.
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* ** ** Bald kommt das Christkind! ** * *
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Und um uns die Wartezeit sinnvoll zu vertreiben, haben wir damit angefangen, traditionelle und bekannte deutsche Advents- und Weihnachtsmärchen unter Zuhilfenahme von Alltagsobjekten nachzustellen und diese als Bilderrätsel in aller Herren und Damen Länder zu versenden:
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Sonntag, November 30, 2008
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Montag, November 17, 2008
Profis am Werk!!
Habe gerade von einem absoluten Profi-Verein (kulturclub.de) folgende mail bekommen:
Es lohnt sich, den Absendezeitpunkt der mail mit dem Veranstaltungsbeginn (beides ROT unterstrichen) zu vergleichen!
Hut ab Freunde! Exzellentes Timing!
-
Da die UFA-Fabrik und ich aber tatsächlich zu den Profis gehören, waren wir gestern schön gemütlich auf Kulturclub-Kosten bei Murat Topal (die ganze Erklärung, wie dies zustande kam schenke ich mir jetzt mal...) und sehr lustig war es auch.
Das es heute um 10.51 Uhr allerdings nochmal lustig werden würde, hätte ich nicht erwartet!
DANKE, Kulturclub!
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Montag, November 17, 2008
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Mittwoch, November 12, 2008
Lebenshilfen
Bin heute Morgen mal wieder auf einer meiner Lieblingsseiten gewesen und dachte mir, daß es allerhöchste Zeit ist, sie hier auch der gaaaanz breiten Öffentlichkeit zu empfehlen:
howto.wired.com
Großartige Dinge werden beschrieben.
Zum Beispiel wie man mit weniger Gepäck zelten geht, wie man eine Zombie-Apokalypse überlebt, wie man einen Kuchen in einem Becher backt, sich wie ein professioneller „Geek” kleidet oder wie man unechtes Blut herstellt.
Wie praktisch!
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Dienstag, November 11, 2008
Dienstag, November 04, 2008
Schöner Wohnen
Trotz des grauen mauen Novemberwetters haben sich einige Leute aufgerafft, um heute richtig was aus dem Weg zu schaffen.
Der Herr in Orange, der auf diesem Bild hier gerade durch den Torweg bricht, wird zum Beispiel heute unseren Innenhof tapezieren.
Endlich!!
Leider kann ich von hier oben das Muster der Rolle nicht erkennen.
Aber ich denke wer so einen schönen und auf den Herbst farbig abgestimmten Pullover trägt, der wird schon ein hübsches Design ausgewählt haben.
Ich freu mich!
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Donnerstag, Oktober 30, 2008
Jeden Tag ein Türchen...!

Wer Lust auf einen wunderbaren virtuellen, dänisch-amerikanischen Plastikmännchen-Adventskalender hat, der das ganze Jahr gültig ist, der findet diesen HIER.
Viel Spaß damit!
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Montag, Oktober 27, 2008
Übersetzen macht schön und klug! - Teil 2
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Freitag, Oktober 24, 2008
Übersetzen macht schön und klug!
Deswegen sollte man es auch auf jeden Fall selbst und mit Sinn und Verstand machen und es nicht irgendein dahergelaufenes Übersetzungsprogramm erledigen lassen.
Es könnte nämlich sein, daß dann so etwas passiert:
Hier lohnt sich dringend eine Vergrößerung und das ausführliche Studium der Ankündigungen! (KLICK auf's Bild)
oder sowas:

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Mittwoch, Oktober 22, 2008
Haustiere

Ich glaube langsam, wir müssen unserer Waschmittelkugel mehr zu essen geben.
...
Jedes Mal wenn ich sie aus der Waschmaschine hole, kaut sie an einem Socken, den ich ihr mühevoll entreißen muß.
Wer weiß, wie viele sie in den letzten Monaten schon verdrückt hat!?
Schließlich muß es nicht stimmen, was man landläufug hört, wenn es um verschwundene Socken geht.
Auch wenn die Waschmaschine ein großer gefährlicher Kollege zu sein scheint, so ist schlußendlich nie geklärt worden, WER denn eigentlich die fehlende Fußbekleidung verdaut hat!!
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Dienstag, Oktober 14, 2008
Grandios!

Ich bin mir sicher, daß ich noch nie auf einer Veranstaltung war, bei der grandiose Blumenausstattung als Programmpunkt aufgelistet wurde.
Vielleicht deswegen, weil ich im Üblichen Orte meide, an denen Hugo S., Ronny H. oder (in diesem Fall sogar: UND !!!) Christian A. auftauchen...!?
Oder vielleicht, weil ich weder Ballkleid, noch Frack, Smoking oder Dinner-Jacket besitze...!?
Hm.
Irgendwas ist da doch bis jetzt gründlich falsch gelaufen in meinem kleinen Leben... .
!?
...
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Dienstag, Oktober 14, 2008
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Sonntag, Oktober 12, 2008
Harrrrharrharrr!!!
Nein, ich weiß nicht, wer das ist. Aber ich weiß, daß ich das Bild wahnsinnig komisch finde!
Als ich kürzlich den Suchbegriff „Cocker Spaniel“ bei Google eingab, erschien u.A. dieses Foto. Ich konnte nicht anders, als es zu klauen und es anschließend hier einzubauen.
Diese Amerikaner machen mich echt fertig!
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Sonntag, Oktober 12, 2008
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Freitag, Oktober 10, 2008
Haare
Ein Freund hat gestern mehrmals gesagt ich habe eine Frisur wie ein Cocker Spaniel.
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Ich hab nun länger überlegt und muß noch entscheiden, ob ich das ändern will.
Denn irgendwo hat er blöderweise Recht.
...
Aber ich befinde mich auf dem Weg zur Einsicht, daß Cocker Spaniel sympatische Wesen sind und nichts Schlimmes dabei ist, wenn man die gleiche Frisur trägt wie sie.
Blöd is halt, daß in dem Gespräch auch noch die Namen Michael Steinbrecher und André Rieu vorkamen ...
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Freitag, Oktober 10, 2008
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Mittwoch, Oktober 08, 2008
Kinotipp!
„BURN AFTER READING”– großartiger Film, den man wahrscheinlich dringend in der Originalfassung angucken muß.
Und was lernen wir daraus!?
Daß Schönheitsoperationen und der Wunsch danach so EINIGES bewirken können!
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Freitag, September 26, 2008
Täck mie tu se diskotäck!

Leider lies sich der Motor der Diskokugel mit dem Steckdosen-Dimmadapter nicht dazu bringen, mal ein bißchen weniger hektisch zu agieren. Ich nehme an er versucht, seine langen Jahre im Karton irgendwie zu kompensieren.
Ehrzeiziges kleines Miststück!!!
OOO sagt es sei vermutlich keine Lösung, ein Stückchen Pappe irgendwohin zu klemmen und ihn so mit dem guten alten Mittel der Reibung bzw. des Widerstandes zur Räsong zu bringen.
Und wahrscheinlich hat er Recht.
Ich will ja auch nicht, daß am Samstag über den Köpfen der Gäste Feuer ausbricht... .
Dreckiger Dreck!
Hoffentlich wird niemandem schlecht/schwindelig.
Denn heute kommt der Spot und dann wird der ganze Schmutz installiert. Egal was!
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Donnerstag, September 18, 2008
What can I get you guys!?
Kürzlich durfte/musste/wollte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein paar Tage in den USA weilen.
Dort habe ich viel gelernt.
Daß es wichtig ist, immer möglichst große Becher mit allerlei unterschiedlichen Getränken mit sich zu führen, wenn man einigermaßen cool und beschäftigt aussehen will.
Daß der Mensch im Laufe seines Lebens anscheinend lernen kann, das ständige Summen irgendwelcher Klima-Anlagen, Kühlgeräte oder Luftabzüge vollkommen auszublenden und sich damit anzufreunden, daß es drinnen immer mal mindestens 10 Grad kühler ist als draußen. Er ist dabei komischerweise auch nicht ständig erkältet.
Daß BAYER und alle verarscht und sich ne goldene Nase verdient mit seinen überteuerten Drogen!
Wir haben gelernt, daß anscheinend ein Zusammenhang besteht zwischen der Tatsache, daß im Grunde fast Alles amerianischen Ursprungs was man essen und trinken kann irgendwie ein bisschen zu süß und ein bisschen zu weich ist und der, daß auch das Benehmen der Leute uns oft so vorkam. Ein bißchen zu weich und ein bißchen zu süß.
Es gab Nützliches zu lernen und Einblicke zu gewinnen. Wie das Phänomen, daß der Teil Amerikas der sich für etwas gebildeter und intellektueller hält jetzt gerade damit anfängt, zu bemerken, daß es eventuell vernünftig sein könnte, nicht so viel Energie rauszuballern und die Umwelt mal zu beachten. Daß er mit seinen Bemühungen und Kommentaren irgendwo da steckt, wo wir uns in den 80ern befanden und er nicht merkt, daß es Augenwischerei ist, mal im FastFood Recycling-Servietten (natürlich wie in den 80ern bei uns: schöööön graubraun gefärbt, damit es auch Öko aussieht!!) für die Betroffenheit anzubieten und gleichzeitig das Essen in Plastik-Behältern auszuteilen, die gut und gerne noch 57 Jahre spül- und nutzbar wären, wenn man ihnen nur eine Chance geben würde.
Oder zum Beispiel was „jaywalking“ ist und daß es besser ist, dabei mitzumachen, wenn man nicht als absoluter Horst oder Volltourist dastehen will (das ist allerdings nicht Amerika-spezifisch. Es scheint mir insgesamt eher so, als wäre Deutschland das einzige Land, daß ich bisher besuchte, in dem die Leute ROT nicht nur als Empfehlung betrachten...).
Außerdem, daß es nichts ausmacht, wie man aussieht oder ob man graue Haare und Falten sein Eigen nennt, wenn es darum geht, ob man Alkohol bekommt oder nicht. Hauptsache der Laden hat alle Ge-„carded”, denen er Alkohol serviert, damit sämtliche Verantwortung von seinen Schultern ist!
(Ganz davon abgesehen gibt es eigentlich auch nicht viel Anreiz, sich „carden“ zulassen, denn die Amerikaner können kein Bier. Das mussten wir aber nicht lernen. Das hatten wir schon vorher geahnt!)
Undsoweiterundsofort.
Insgesamt stimmt es wohl, daß Boston bzw. Cambridge noch eher untypisch sind und so wenig amerikanisch wie sonstwas... aber uns hat's schon ziemlich zugesetzt und wir waren ein bisschen froh, daß wir nicht allzu lange dort bleiben mussten.
Nichtsdestotrotz waren alle nett zu uns und wir haben auch einige sehr sympathische und interessante Leute getroffen.
– Sicherlich ist Amerika ein Ort, den man noch einmal besuchen kann.
Aber ebenso sicherlich ist Amerika ein Ort, an dem ich niemals lange wohnen wollte.
Aber: Spass satt hatten wir allemal!
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Donnerstag, September 18, 2008
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Sonntag, September 07, 2008
Unaufgefortet?
OOO wies mich darauf hin, daß im Eintrag des 4. Septembers ein übler Fehler steckt.
Und was kann ich dazu sagen!?
...
Er hat Recht.
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Sonntag, September 07, 2008
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Freitag, September 05, 2008
LOST and FOUND
Manchmal ist es ja so, daß man Dinge verliert oder sie verschwinden... und gleichzeitig tauchen andere, neue oder lang vermisste Objekte wieder auf.
Ich zum Beispiel habe gestern meinen Scheitel verlegt und dafür graue Haare gefunden!
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Donnerstag, September 04, 2008
September – Ergänzung
Gestern bemerkte ich dann doch noch, was den September jedes Mal bei seinem Erscheinen so außergewöhnlich macht:
Er bringt unaufgefortet Weihnachtssüßigkeiten in die Geschäfte und überflüssige Serien aus der Sommerpause zurück!
Danke!
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Donnerstag, September 04, 2008
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Montag, September 01, 2008
‘S gibt
nix zu schreiben.
Außer vielleicht, daß jetzt der September angefangen hat. Fast unbemerkt.
Er zeichnet sich bisher durch Energie- und Ratlosigkeit aus.
Aber vielleicht fängt er sich noch.
Oder jemand Anderes.
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Montag, September 01, 2008
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Montag, August 11, 2008
Unencumbered, numbered words…

Was jetzt?
„Deutschland“ oder „World“?
Oder ist „Deutschland“ jetzt automatisch auch „World“?
Wäre ja praktisch.
Spart Zeit und Geld.
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Donnerstag, August 07, 2008
Zeit für Lob!
Es ist wieder mal Zeit für ein Lob und eine Zufriedenheitsäußerung!
Jawoll.
Ein Berliner (vermutlich einer im orangen Westchen) hat nämlich Fahrradfahrer-Markierungen auf die Kreuzung Kottbusser Damm/Kottbusser Straße gemalt.
Ganz ordentlich und unerwartet. Fahrradspuren für Kreuzberg!
Wie schön!
Dann haben wir jetzt endlich was in der Hand, wenn ein anderer Berliner (vermutlich einer in einem aufgemotzten bayerischen Fahrzeug und mit Migrationshintergund) uns vor Ort umzufahren versucht.
PS: Ich habe ein bischen den Verdacht, daß sie auch versuchen, auf lange Sicht die Mariannenstraße ab besagter Kreuzung als Einbahnstraße mit Fahrrad-Ausnahme einzurichten (Es gibt bereits Schilder. Aber nicht alle scheinen sie innerlich in ihre Landessprache übertragen und verstehen zu wollen... denn gestern Nachmittag kam mir trotz der Hinweise noch ein BMW entgegengebraust.).
Wenn sie DAS wirklich tun, liebe ich sie endgültig heiß und innig!
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Dienstag, August 05, 2008
Wein, Weib und Gesang
Manchmal fragt man sich, woher bestimmte Ausdrücke oder Sprüche kommen.
Manchmal erklären sie sich aber auch plötzlich selbst:
Als ich heute zur Mittagszeit zuhören mußte, wie ein Weib sang (es hatte offenkundig Unterricht und tastete sich an Töne heran, die nicht ihre besten Freunde zu sein schienen...!), mußte ich fast weinen.
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Montag, August 04, 2008
Schprüsche
Anbei meine beiden Lieblingssprüche der letzten Woche:
1.
„What‘s the difference between a good and a bad haircut? ... Two weeks!”
(Ausgesprochen wurde dieser wahre Satz von Linda Lichtmann aus Boston, die selbst auf ihrem Kopf einen urinfarbenen Haufen Watte trägt und sich demnach sehr wohl auskennt!)
2.
„Jedes Kind sollte noch vor der Einschulung lernen, wie man einen gescheiten Kartoffelsalat zubereitet!”
(Diesen Satz sprach mein guter Vater eines Morgens nach dem Frühstück, bevor er daran ging, einen sehr guten Kartoffelsalat für das Mittagsmahl zuzubereiten. – Und was kann ich sagen!? ER HAT JA SO RECHT!)
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Mittwoch, Juli 23, 2008
Die Service-Wüste Berlin erwacht!
Damit OOO nicht doch Recht behält und dieser schöne Blog hier nicht zum Meckerblog verkommt, werde ich den heutigen Eintrag nutzen, einmal meine schiere und ganz ehrliche Begeisterung über (direkt ein paar) Ereignisse die mir widerfahren sind, zum Ausdruck zu bringen.
Gestern Abend gegen 20 Uhr entschloss sich der rechte Teil meiner Unterlippe, aus KEINEM Grund auf sein 10-faches Volumen anzuschwellen. Er wollte nicht aufhören. Es wurde größer und größer und noch größer und ich bekam Angst und so beschlossen OOO und ich gegen 22 Uhr, die Charité-Rettungstelle mit unserem Besuch zu beehren.
Es war 23 Uhr als wir dort eintrafen. Zunächst am falschen Eingang. Der Pförtner wies uns nett und freundlich den Weg zum richtigen Eingang – obwohl wir ihn ganz offesichtlich beim Genuß seines abendlichen TV-Programmes unterbrachen.
An der richtigen Stelle angekommen, war man direkt nett zu uns, hat sich gekümmert.
Ich mußte mit meiner Riesen-Beule gar nicht lange warten und um die Sache nicht zu ner ewigen Kranken-Nacherzählung zu machen sage ich nur: alle waren trotz der vielen Arbeit und der späten Stunde nett zu uns und sogar von unserer verordneten Wartezeit nach der Spritze wurden wir ohne noch einmal nachzufragen zeitig vom Pfleger selbst erlöst (normalerweise wird man in solchen Fällen am Ende gerne vergessen und muß sich dann irgendwann selbst melden... - dies tut man weil man zu gut erzogen ist und ja nicht in dem ganzen Streß noch drängeln will dann oft so spät, daß man sich auf dem Nachhauseweg wahnsinnig ärgert!).
Die netten Retter der Lippe und meines Gemütszustands sowie meiner Nachtruhe hatten mich darauf hingewiesen, heute Morgen die Sache sicherheitshalber noch einmal von meinem HNO anschauen zu lassen.
Also war ich ohne Termin aber mit viel Zeit bewaffnet um 8 Uhr beim HNO.... und um 8.30 Uhr freundlichst behandelt und angehört wieder draußen.
Kaum zu fassen.
Danach galt es, die Gunst der Stunde zu nutzen und das Bürgeramt zwecks Ausstellung eines Reisepasses aufzusuchen.
Nach nun wochenlangen Streiks und meinen zahlreichen Erfahrungen mit schlecht gelaunten Bürgeramtsstuben-Mädschen war ich gewappnet.
Ich dachte: „Wenn man bedenkt, daß die Mädschen immer noch den Streik-Berg abarbeiten und Mittwochs ja eh oft schlecht ist (man weiß nicht warum), dann nehme ich mal lieber n dickes Buch mit. Und viel Geduld!”
Beim Bürgeramt angekommen geschah dann das UNGLAUBLICHE!
Im Informationsbüro, in dem man seine Wartenummer bekommt und üblicherweise schonmal abgefrühstückt wird, herrschte geradezu rheinischer Frohsinn!
- „Guten Morgen! Ich möchte einen Reisepass beantragen!”
- „Guten Morgen! Haben sie alles dabei!? Foto, Ausweis, jede Menge Geld (Gekicher auch bei den Kolleginnen), was zu Essen...!” (An dieser Stelle lauters Rausprusten bei den Kolleginnen)
- „Ja, hab ich... – !? – ... Was zu essen?”
- „Ja... wir haben son Hunger!”
- „Ich hab ne Flasche Wasser dabei, die ich anbieten kann. Möchte jemand n Schluck?”
Und so ging es noch einzwei Sätze fröhlich weiter.
Am Ende bekam ich eine Nummer mit dem Hinweis: „Es sind noch zwei Personen vor Ihnen dran!”
W A S ? – Z W E I ? – KANN DOCH NICHT SEIN!! Was is passiert? Alle Kreuzberger tot?
Puh.
Erstaunlich
Beim rausgehen war ich von der vielen unerwarteten guten Laune dann übermütig geworden und habe noch ein: „Ich schicke ihnen dann jetzt jemanden rein, der was zu Essen dabei hat, ja?” obendauf gesetzt.
Und was passierte?
Die Mädschen haben alle miteinander herzlich darüber gelacht!!!
Wunderbar.
Wie zu Hause!
Warum kann es nicht immer so sein?
* * *
EINSCHUB: Vor ein paar Wochen während der Fußballeuropameisterschaft habe ich verwegenerweise an der Backwerktheke anstatt eines „Weltmeister-” ein „Europameisterbrötchen” bestellt. Ich erntete einen leeren Blick und ein: „Wie bitte?”... und nochnichtmal nachdem ich den versuchten Scherz dann erklärt hatte, in dem ich korrekt bestellte, bekam ich sowas wie ein Lächeln. – Seufz.
Im Rheinland hätte ich nicht nur ein Lächeln, sondern dazu auch noch ein halbstündiges Gespräch gekriegt!!! Wie es sich verdammt nochmal gehört!
* * *
-
Meine Sachbearbeiterin war ebenfalls freundlich und gelassen und hat mir am Ende sogar ungefragt ne Telefonnummer rausgerückt, wo ich nachfragen kann, ob mein Reisepass fertig ist, bevor ich mich umsonst auf den Weg mache.
Ich bin schockiert!!!!
Begeistert!
Dieses Berlin ist tatsächlich in der Lage, einen auch positiv zu überraschen.
Wie schön.
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Mittwoch, Juli 23, 2008
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Montag, Juli 21, 2008
Dienstag, Juli 15, 2008
Elefanten
Kürzlich besuchten OOO und ich die wunderbare Stadt Paris.
Die ist auch immer ein bisschen anstrengend, weil viele Leute dort sind und man muß sie alle anschauen und auch die Häuser und Straßen und den ganezn anderen Krempel.
Und alles ist SCHÖN. Und alle sind SCHÖN.
Nungut...
Nicht ALLES und nicht ALLE, aber VIELES und VIELE.
Man denkt irgendwann:
Meine Güte... ich wohne in einer hässlichen langweiligen Stadt und meine Nase ist zu groß und meine Haut zu unrein und meine... nunja... jedenfalls ist man nicht halb so cool und schön wie die Leute vor Ort.
Zum Glück sind überall auch deutsche Touristen und die trösten einen dann mit ihrem Benehmen und Aussehen wieder ein bisschen und zeigen auf, daß das wahre Leben eben doch anders aussieht.
Trotzdem ist man sich, wenn man wieder zu Hause ist sicher, daß man dringend zum Frisör muss und mindestens ein bis drei Schönheits-Vergrößerungs- bzw. Verkleinerungs-Operationen an sich vornehmen lassen.
Außerdem umziehen. In ein Haus ohne schlimmgelbe Fassade.
Und von jetzt an coolere Klamotten kaufen und tragen.
Und mehr an kleinsten Tischen vor Cafés sitzen und undefinierbare Getränke trinken.
Denn das ist SAVOIR-VIVRE.
-
Aber das hört sich jetzt ein bisschen bitter oder gar unzufrieden an.
Aber ich bin gar nicht unzufrieden mit der Reise zu den Froschfressern.
Im Gegenteil.
Es gab wieder viele interessante und neue Dinge zu entdecken.
Nicht alle erschließen sich dem Betrachter.
So zum Beispiel dieses Straßenschild:
WAS will der Franzose uns damit sagen?
1.
Daß eine Kobra auf der Straße liegt, die gerade einen Elefanten verdaut (das sagt er wie wir wissen ja sehr gerne mit derartigen Bildern), wir sie aber getrost als Fußgängerüberweg benutzen können, da sie während des Verdauungsvorganges vollkommen gelähmt und für den Fußgänger absolut ungefährlich ist.
2.
Daß der Fußgänger damit zu rechnen hat, daß sich während er den Fußgängerüberweg benutzt, die Straße unter ihm erheblich wölbt, da sich an genau dieser Stelle die Nordfranzösische und die Südfranzösische Kontinentalplatte ein erbittertes Duell um den besten Liegeplatz liefern.
3.
Let op, drempels!
4.
Wenn ich als Fußgänger meine Füße genau auf den zweiten und vierten von insgesamt fünf Zebrastreifen setze, ist die zu erreichende Sprungkraft auf dem Luftkissen darunter die Größtmögliche und ich habe beim Hüpfen den meisten Spaß ohne die Mitreisenden zu gefährden.
Ja.
Vielleicht auch Nichts von Alldem.
Das weiß nur der Franzose.
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Samstag, Juli 05, 2008
aktuelle Meldungen
Berlin – Als erstes Bundesland hat nun das Land Berlin mit sofortiger Wirkung ein Notgesetz erlassen, das Grafik-Design-Studenten dazu verpflichtet, neben ihrem Studium ein Semseter als Gasthörer im Geografischen Institut der Humbold Universität zu absolvieren. Am Ende dieses Semesters wird eine Prüfung in den Fächern Flaggen- und Länderkunde stehen.
Bereits in den frühen Morgenstunden fanden sich die ersten Grafik-Design StudentInnen zu sogenannten Eil-Colloquien Unter den Linden ein.
Das ungewohnte Bild der hauptsächlich farbenfroh gekleideten lebhaften jungen Leute im Foyer der altehrwürdigen Mauern schreckte Franz Heinrich Erdmann, den ersten Colloquiums-Dozenten nicht.
Erdmann: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewußt und es ist für mich eine Aufgabe, die ich mit Elan und Eifer übernommen habe, als mich die Kanzlerin spät am gestrigen Abend in einem Telefonat darum bat. Schließlich gilt es, Fehler wie diese in Zukunft zu vermeiden!”
Ja. Das gilt es wohl.
Es könnte sein, daß es unter Anderem daran liegt, daß einige Grafiker(innen) immer noch nach ihrem Aussehen und nicht nach dem, was sie in ihrer Eierbirne haben beurteilt (und eingestellt) werden.
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Samstag, Juli 05, 2008
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Freitag, Juli 04, 2008
Auswertung

Nun.
Ich würde sagen der ”Käpt'n” hat gewonnen.
Und das nicht, weil er Recht hatte, sondern, weil er die schönste Antwort gegeben hat.
Er bekommt den Originaltätspreis.
Und der ”internet guru”!?
Der bekommt n paar auf's Maul!
Oder... wenn ich wüßte wie man ihm einen schönen fetten Virus auf seinen Rechner zaubert, dann wäre dies wohl die ordnungsgemäße Antwort auf sein schleimiges unpersönliches Geschwätz.
Dreckige Link-Jägerei!
Was ich ja auch gar nicht haben kann sind die Leute, die vor lauter SMS-Schreiberei und im Zuge dessen vor lauter ”Tippstellen-Sparerei” auch in normalen Texten die Leerstellen nach den Satzzeichen einsparen. … Ganz schlecher Stil.
Und außerdem wird ”too” in diesem Fall mit zwei o geschrieben, mein lieber Guru.
Vielleicht sollte ich doch mal ganz kurz seinen Blog besuchen…
„Dear Guru! If you ever comment my blog again, I'll kill ya!”
Großartig!
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Freitag, Juli 04, 2008
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Mittwoch, Juli 02, 2008
Montag, Juni 30, 2008
Glückwunsch
an die Torreros!
Gut gespielt.
Mehr bleibt wohl nicht zu sagen.
Außer daß ich es gemein finde, wenn einem das Morgenmagazin auflauert, wenn man gegen 7.40 Uhr vom Zweiter-Platz-feiern ins Hotel zurück kommt (so geschehen beim Metzelderchen).
Bah!
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Samstag, Juni 28, 2008
Der Tag vor dem Endspiel
Am Tag vor dem Endspiel regnet es.
Das H meiner Tastatur ist sehr dreckig obwohl ich es zur Vorrunde geputzt habe.
Es wird am Nachmittag russischen Zupfkuchen geben. Nicht weil die Russen raus sind, sondern weil er uns gut schmeckt und Schwarzwälder Kirschtorte zu kompliziert ist.
Gestern habe ich mir die PK unserer Jungs angeguckt.
Komplett für die Tonne, diese Veranstaltung.
Verschwendung von Rohstoffen.
Hohle, 1000mal gestellte Fragen werden mit hohlen, 2000mal ausgespuckten Standards NICHT beantwortet.
Schade.
Und morgen?
Nun.
Ich freu mich schon auf morgen!
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Samstag, Juni 28, 2008
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Mittwoch, Juni 25, 2008
Ausflugtipps
OOO hat gesagt ihm sei aufgefallen, daß ich an dieser Stelle hauptsächlich klage und anprangere.
Nunja.
Stimmt wohl irgendwie.
Und weil ich nicht als notorischer Meckerer dastehen will, springe ich heute mal über meinen Schatten, bringe eine neue Farbe ins Spiel, zeige mich begeistert und zufrieden und spreche gar eine Empfehlung aus.
Ja, genau!
–
Gestern Abend besuchten OOO und ich ein Konzert des Sängers Jason Mraz im Frannz.
Und das war großartig!
Trotz der mitsingenden ersten 4 Reihen blonder Mädchen und der fast permanent mitfilmenden Nachbarschaft (wenn ich da Scheff wäre, würde ich sämtliche Handtelefone und Digitalkameras am Eingang einsammeln!!! – Huch...! – Meckere ich etwa schon wieder?!) war es ein wunderbarer Abend.
Herr Mraz ist ein hervorragender Sänger, Musiker und Unterhalter und ich empfehle hiermit Allen, die die Chance haben ihn irgendwo zu sehen, diese dringend wahrzunehmen!
Und morgen wird dann an dieser Stelle wieder in gewohnter Manier über Autokorsos und verschossene Elfmeter gemeckert!
– ...
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Montag, Juni 23, 2008
Rut und wies
Jeden Morgen wenn ich die Zeitung aus dem Briefkasten befreie denke ich: „Hä!? Hat der Spaßvogel von Zeitungsbringer uns die Zeitung von gestern wieder in den Kasten gestopft?“
Dann reibe ich meine von der Nacht noch leicht geschwollenen Augen, blicke auf das oben eingravierte Datum und stelle fest: Nee. Hat er nich! Alles korrekt.
–
Und warum nun komme ich immer auf den gleichen dummen Gedanken?
Jeden Morgen?
Das kann ich leicht erklären:
Weil jeden Morgen irgendwelche jubelnden Fußballspacken in ROTER, wahlweise WEISSER Montur auf der Zeitung abgebildet sind.
Meist am dran am jubeln.
Fußballer oder deren Fans.
Immer ROT oder WEISS.
Immer.
Mal sind sie klein und außerdem noch mit goldenen Zahlen geschmückt (Spanier), mal schreiend, mit dämlichem Gesichtsausdruck an irgendwelchen Autos hängend und ROTE Fetzen mit Halbmonden drauf wirbelnd (Türken). Mal weinen sie in ihr rotes Lätzchen über das AUS (Schweizer), mal liegen sie sich in blütenweißer Prachtgarderobe in den Armen und streicheln sich zärtlich über die Köpfe (die Deutschen).
Inzwischen und um die Verwirrung noch größer zu machen, tragen sogar die Italiener nicht mehr BLAU, sondern WEISS. (okay. okay... inzwischen tragen die Italiener TRAUER oder ihren Bärchenschlafanzug… aber das zu RECHT!)
Also warum hat sich fast die ganze EM-Meute (inzwischen) auf ROT und WEISS verständigt?
Wer ist Schuld?
Ist es eine Ehrerbietung an die Gastgeber und deren jeweilige Landesfarben?
Sind es die Lieblingsfarben von Joseph Blatter?
Hat irgendein alleswissender Psychologe in seinem Buch den Geheimtipp für Superfüchse ausgegeben, der da lautet, daß man in ROT agressiv und einschüchternd (Wechselte die Deutsche Nationalelf nicht auch ihre Ausweichtrikot-Farbe von Dunkelgrün auf Rot!?) und in WEISS erhaben und überlegen (Real glaubt immerhin schon seit 47280980 Jahren daran und fährt nicht schlecht damit!) spielt?
Wollen die Menschen ihre Verbundenheit zu einer großen, hier nicht genannten deutschen Rheinmetropole zum Ausdruck bringen?
Man weiß es nischt.
Fest steht nur, daß sich am Mittwoch wohl auch wieder ROT und WEISS treffen und am Ende Autos aller Farben die Nachtruhe stören werden.
...
Ich sollte mich da mal ganz schnell wieder raussteigern!!
Rut und wies wie lieb ich dich,
Rut und wies ich jöv et letzte Hemd für dich,
Rut und wies ist unser Fahn,
Rut und wies du bis Jesetz,
Rut und wies schlät et echte kölsche Hez.
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Montag, Juni 23, 2008
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Samstag, Juni 21, 2008
Verdacht bestätigt!
Nun waren wir spontan ein paar Tage an der Ostsee und als wir wiederkamen, fand ich DIESEN Beweis auf unserer Fensterbank:
Solche Federn gehören keinem Einheimischen!
Nein.
Solche gehören total geistesgestörten zwangsweise eingeführten Gefangenen!!
Ich habe es immer geahnt!!!
Irgendwer hier in Hinterhof hält ein bis drei Wellensittiche gefangen, die in unregelmäßigen Abständen mehrmals täglich die ganze Nachbarschaft zusammenbrüllen und einen unschuldigen Zu-Hause-Arbeiter damit schier zur Weißglut bringen!
D R E C K !
Es sollte verboten werden, solche Tiere in geschlossen bebauten Gebieten zu halten.
WIE kriege ich diese absolut nervigen Geschöpfe bloß zum Schweigen?
Oder anders: Wie kommt das Gift in den Futtertrog?
Die Hand an das Gittertürchen?
Die Kordel an die Vogelkehle?
...
Auch jetzt... während ich dies schreibe... brüllt sich das Federvieh schon wieder um Kopf und Kragen!
Seufz.
–
Sind es nicht die Autos, die Flugzeuge oder die feiernden Türken, dann ist es das Vieh.
Kommt man denn nie zur Ruhe?
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Samstag, Juni 21, 2008
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Donnerstag, Juni 12, 2008
Autötürk
Für Berlin und speziell diese Nachbarschaft und deren Nachtruhe wäre es besser, wenn die Türken möglichst schnell aus dem Turnier gekickt würden.
Ich habe ja nichts gegen einen kleinen Atokorso nach einem guten gewonnenen Vorrundenspiel, aber von 22.30 Uhr bis weit nach 1 Uhr (dann bin ich eingeschlafen) und vermutlich länger fast ununterbrochen fahren-hupen-brüllen sitzt nicht drin!
Hirnloses Pack!
Jawoll.
Hört sich böse an, ist auch BÖSE gemeint.
Bin ab sofort bzw. gestern Abend noch glühenderer Fan der Schweizer und natürlich auch der Tschechen!
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Dienstag, Juni 10, 2008
Gefeliciteerd!!
Oranje Boooo-ven, oranje booo-ven!
Nou, jongens! Dit zijn drie punten voor mij en drie voor het team van onze bondscoach.
Prachtig! Geweldig!!!
Wat een spelletje.
En bovendien ben ick heel erg blij dat de italiaanse ploeg nou precies krijgt wat hij verdient.
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Dienstag, Juni 10, 2008
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Montag, Juni 09, 2008
Haaarrharrharrr!
Jau!!!!
Hatte mich vertan! Hatte doch nicht einszunull sondern einszueins gewettet!
Und weil der wackere gelbe Rumäne den einfallslosen Franzeln mutig entgegengetreten ist, bekomme ich jetzt ZWEI Punkte im Tippspiel. Und OOO KEINEN!
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Montag, Juni 09, 2008
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Eeeh-Ämm
Sie hat begonnen.
Und wir waren dabei.
Pilgerscharen von jungen und nicht mehr ganz jungen Berlinern zogen gestern am frühen Abend durch die einschlägigen Leinwand-Stätten… und wir waren dabei.
Anstrengend.
-
Haben dann aber doch noch ein Sitzplätzchen draußen und mit erstaunlich guter Sicht gefunden und konnten beobachten, daß die Jogi-Jungs gar nicht so schlecht aufgetaktet haben.
Nur rein optisch hat sich währen dieses Großturniers noch nicht wirklich jemand hervorgetan.
Seitdem das Metzelderchen seine Gesichtsbehaarung pflegt, ist er auch nicht mehr mein optischer Favorit.
Und nachdem Imke gestern Abend Hansi Flick zu einem ihrer optischen Favoriten erklärt hat, fange ich an darüber nachzudenken, ob man vielleicht inzwischen lieber bei den Funktionären und in den Trainerstäben nach Hossas Ausschau halten sollte!? Wir werden schließlich auch nicht jünger.
ABER NEIN!
Is ja Quatsch.
Heute kommt ja dann auch endlich Herr Henry ins Spiel… und die Zitronenschüttler.
Gut so.
P.S.:
Ich habe übrigens heute Morgen voll Schrecken bemerkt, daß ich getippt habe, daß Rumänien einszunull gegen die Franzlatten gewinnt!!!
Was war denn da los?
Warum habe ich denn das gemacht?
Muß die Hitze sein.
Mist.
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Freitag, Mai 30, 2008
Dreck!
„Sie haben nicht nur einen, sondern zwei Bandscheibenvorfälle. Das ist nicht gut. – Normale Menschen haben einen Bandscheibenvorfall, aber nicht zwei. – PAUSE. – Sie haben zwei.“
Gründe wusste er nicht zu benennen. Der Herr Dr. Roedel. –
Und auch nicht wirklich Lösungen.
Und jetzt?
Jetzt gibt es genau viereinhalb Möglichkeiten:
1.
Seine merkwürdigen Massagen noch ein paarmal mitmachen und ansonsten alles ignorieren und das Beste hoffen.
2.
Einen anderen Orthopäden aufsuchen und ihm mein Leid klagen und konkretere Maßnahmen fordern.
3.
Im Internet nach Erfahrungsberichten und Tipps und Tricks zu suchen und schonmal anfangen sich selbst zu helfen.
4.
Bei Gott ein paar neue Lendenwirbel inkl. Bandscheiben bestellen und darauf vertrauen dass dieser sie eines Nachts heimlich aber professionell einbaut und danach alles gut ist!
4,5.
Flaschenbierkonsum SOFORT starten. Heftigst. (s. Eintrag von gestern)
Alles andere ist dann egal.
Alles nicht wirklich befriedigend.
Da ich gutmütig bin, werde ich zunächst Punkt 1 angehen und Herrn Roedel noch ne Chance geben.
Seit seiner Massage in der letzten Woche ist es ja tatsächlich ein wenig besser geworden.
Und jetzt verspreche ich: SCHLUSS MIT DEN KRANKENGESCHICHTEN!
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Donnerstag, Mai 29, 2008
Ischias?
Ich les’ nur: „Bandscheibenvorfall“ und „Bandscheibenzerüttung“ und frage mich, ob es ratsam ist, sofort mit heftigem Flaschebierkonsum zu beginnen um einerseits mein Leid zu ertränken und andererseits die Kronkorken für einen Rollstuhl zu sammeln (Gibt’s das noch? In den 80er Jahren war das ein beliebtes Messdiener- und Guteleute-Spiel!)...!?
Oder ist das eine der sich furchtbar anhörenden Diagnosen, die aber auf gut zwei Drittel der Weltbevölkerung zutrifft und im Grunde nur sagt: „Mach kein Scheiß mit Deinem Rücken, sonz hört das nicht auf mit den Schmerzen! – Aber schlimm is es nicht... also reiss Dich zusammen! Das haben alle –... die Anderen merken das nur nicht!“
Ich warte mal ab was Onkel Roedel morgen früh dazu sagt. –
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Montag, Mai 26, 2008
Juurowischen Sonngkontest
So ein Dreck!
Es macht wirklich keinen Spaß mehr!!!
Warum treffen sich nicht einfach einmal im Jahr die größten europäischen Spacken und überlegen, wen sie wohl am sympathischsten finden und vergeben diesbezüglich Punkte!?
Ganz OHNE MUSIK.
Anschließend bewerfen sie den Sieger mit goldenen Flitter-Flatter-Schnipseln – fertig.
Das spart Zeit, Geld und Telefonkosten und Nerven! Und führt exakt zum gleichen Ergebnis.
-
SO geht es jedenfalls nicht weiter.
Das ist alles was ich dazu sagen kann.
Der Rest ertrinkt in einem Tränenmeer der bitteren Enttäuschung. Und das nicht, weil WIR schon wieder Letzter geworden sind, sondern weil nichts mehr ist wie es war. –
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Freitag, Mai 23, 2008
Olfaktorisches Geplänkel
ALLES riecht nach irgendwas. Und zwar nicht von sich aus, sondern weil findige Laborspacken, von Marketing-Blödmännern angespitzt dafür gesorgt haben.
Duschgels riechen nach Essen („Mango-Pfirsich“, „Grüner Tee-Sesam“ bla...). Ich möchte dass mein Duschgel und meine sonstigen Badezimmer-Artikel maximal nach Seife riechen und nicht bei jeder Körperpflege das Gefühl haben ich stehe am Nachtischbuffet.
Gerüche können ja auch schöne Erinnerungen wecken.
Kürzlich mussten wir eine Literflasche alten Badeschaum (immerhin war schon die fünfstellige Postleitzahl drauf!) aus OOOs alter Wohnung erretten, bevor die Übergabe an den neuen Mieter stattfindet. Und das nicht, weil OOO darin noch heftig baden will (Ich glaube seitdem wir uns kennen ist er kein einziges Mal baden gewesen. Der Mann ist ein Duscher.), sondern weil der Geruch des Süppchens in der klassischen blauen Plastikgallone ihn „an früher erinnert“.
Oh Mann!
Eigentlich wollte ich hart sein und die Mitnahme des Seifenschaums in die neue Wohnung strikt ablehnen..., aber wer kann beim Anhören dieses Grundes schon kaltherzig den Kopf schütteln!? NIEMAND.
Höchstens derjenige, der keine Geruchskindheit hatte oder nur eine, in der er von einem stark nach altem Grillhähnchenfett stinkenden Opa täglich daran gehindert wurde, „Simon & Simon“ oder „Ein Colt für alle Fälle“ zu gucken, weil dieser lieber im Wohnzimmer seine alten Marschmusik-Platten auflegen wollte und durfte.
Ok-ok. Jetzt geht‘s zu weit.
Was ich eigentlich sagen wollte:
Seit gestern gibt es einen neuen schlimmen Geruch in unserer Wohnung, der sich hoffentlich bald verflüchtigen und niemals wieder auftauschen wird:
C O R A L.
Jep.
Das Zeug, dass wir bis jetzt nur akustisch und aus dem TV aus unserer Kindheit kannten. Weil die Eltern weise wie sie waren immer dem Ariel-Mann vertraut und die Packung mit der roten Schleife gekauft haben. Danke nochmal dafür!
CORAL versprach uns damal, die Farben zu schonen.
Aber wie es riechen würde, wenn man es nach Hause trüge und die Flasche aufdreht, DAS hat es uns klugerweise verschwiegen!
OOO hat im Umzugsgerümpel eine Probepackung des Seifen-Süppschens gefunden und ich habe gestern den Fehler begangen, damit die Dreissiggradwäsche zu waschen (NIX VERKOMMEN LASSEN!).
Und jetzt haben wir diesen penetranten CORAL-Geruch in der ganzen Bude.
Bah!
Ich habe kaum Worte dafür.
Er riecht nach rosa-grell-süß-ZUVIEL-in-Regenbogencellophan-eingepacktem Dreckskram der vermutlich auch noch giftig ist und irgendwo im fernen Asien hergestellt wurde.
Geht garnicht.
Mist.
Ich hoffe er verläßt die Wohnung bald.
Heute noch.
Haben gestern Abend schon kräftig dagegenan gekocht, aber er ist stärker.
Werde mal alle Fenster aufreissen und notfalls gibt es heute Abend Bratwurst!!
Und gekocht wird direkt neben dem Wäscheständer.
Oder wir holen uns eine Horde Raucher auf die Hütte. –
!?
Wird schon. Jetzt erstmal flach atmen und das Beste hoffen.
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Montag, Mai 19, 2008
der Monat
Du liiieber Himmel! Jetzt habe ich über einen Monat nichts in den Blog geschrieben... dabei wäre tatsächlich viele unglaubliche Dinge zu berichten gewesen.
Unglaubliche und glaubliche. - Glaubbare? Glaubwürdige. - Jedenfalls Dinge.
Wir sind umgezogen und wohnen mit viel zu viel Rummel und Gedöööns jetzt schön in einer Dreizimmerwohnung.
Nach langen Jahren befinde ich mich in einer Wohnung in der es hell und ruhig ist. Man kann nachts das Schlafzimmerfenster geöffnet lassen, ohne Ohrstöpsel bemühen zu müssen.
Großartig.
Nur die Vögel brüllen für meinen Geschmack etwas zu laut, aber das ist ein Luxus-Problem.
–
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Donnerstag, April 17, 2008
Vermissen?
Ich denke ich werde nicht richtig viel vermissen, wenn ich diese WG verlasse.
Nicht dass es hier irgendwie furchtbar ist, sondern einfach weil es so ist.
Gestern ist mir alledings aufgefallen, WAS ich vermissen werde.
Nämlich die lustigen Namen auf den Shampoo- und Tinktur-Flaschen im Bad.
Die Namen die „nimm viel von diesem superduper ausgefallenen Ökokram in Dein Produkt und Du wirst sehen: es macht Dich reich und die Kundschaft schön und zufrieden!” sagen.
Die Namen auf Rixtas scheißeteuren und irgendwie auch nicht allheilenden Nobel-Bio-Produkten, die der Käuferin das Gefühl geben sie habe etwas Außerordentliches für ihr körperliches Wohl erworben, mit dem sie obendrein auch noch die Welt rettet!
Mich selbst sprachen diese Namen an, weil man - wenn einem bei längerem Aufenthalt auf dem Thron mal langweilig war und man Unterhaltung brauchte - immer was Schönes zu lesen und zu lachen hatte.
Hier einige Beisiele:
Herbe Zaubernuss Duschcreme
Totes Meer Magnesium Seide & Reisöl-Bad
Zahnpasta mit sonnengetrocknetem grünem Lehm und Salbeiessenz
!!!
Ja.
Ich denke ich werde sie vermissen, diese lustigen Namen.
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Donnerstag, April 17, 2008
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Dienstag, April 15, 2008
was ab jetzt dringend zu vermeiden ist:
1.
Wetten, wenn der Wunsch, dass etwas passiert quasi „Vater des Gedankens“ bzw. der Wette ist und nicht die Gewissheit, dass es tatsächlich eintritt.
(SO gewinnt man kein Stück Kuchen und Gerüste fallen nicht, nur weil man sich das in seinem kleinen, sich nach Luft und Licht sehnenden Köpfchen so ausgedacht hat!)
2.
Die Tüte Pistazien auf dem Schreibtisch und somit in Seh- und Greifweite liegen lassen.
(Klar!)
3.
Sich emotional an sperrige technische Geräte binden, nur weil man sie irgendwann einmal von seinem eigenen Ersparten teuerst gekauft hat und sie einem jahrelang treuen Dienst erwiesen haben.
(Es sind doch nur ein paar Stücke Plastik und Metall! - Und SPACEINVADER spielen macht sowieso nur dumm und dick!)
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Mittwoch, April 09, 2008
Nachtrag zum Mitbewohner
Da ich damit rechnen muß, dass der neue Mitbewohner (… mir fällt gerade ein: zu Studentenzeiten sagten einige Leute tatsächlich solche Sachen wie „Mitwohni“… – brrrrrr, da läuft‘s mir kalt den Rücken runter…) – also dass der neue Mitwohni diese Kolumne hier liest, will ich schnell noch einmal ein paar nette Sachen über ihn sagen die ihn bestimmt zu einem der besten Mitwohnis der Welt machen:
1.
Er hat ganz kurze Haare. Toll für die Sauberkeit auf dem Boden und im Bad.
2.
Er ist so groß, dass er einem ohne Leiter Dinge runterrreichen kann, die ganz oben auf Regalen oder in Schränken liegen.
3.
Er ist Besteck- und Glas-Abtrockner.
4.
Er stinkt nicht.
5.
Er hat die BERLINER ZEITUNG abonniert.
6.
Er trinkt bestimmt nie das kühle Bier aus dem Schrank weg, auf das man sich schon so lange gefreut hat.
Ja.
Das wird sicher super!
Ich freu mich schon.
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Mittwoch, April 09, 2008
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wieder da
Meine Mitbewohnerin ist wieder da.
Und obwohl sie im Grunde eine/r der besten Mitbewohner/innen ist den/die ich je hatte (und ich hatte VIELE!), war es auch ganz schön, mal einen Monat lang nicht den ganzen Ausguss voller Teeblätter zu haben, Rhythmen in seinem Zimmer zu hören, die man gar nicht selbst auf die Orgel geschmissen hat, wöchentlich neues Klopapier besorgen zu müssen, weil schon wieder alles verbraucht ist, täglich mit besorgtem Auge den Milchpegel zu messen und zu hoffen, dass es noch bis morgen für den Frühstückstee reicht, sich zu ärgern, weil man nach Stunden der Abwesenheit beider Wohnungsbewohner das Bad betritt um zu bemerken, dass das Fenster weit geöffnet und die Heizung auf 5 gedreht ist... .
Natürlich hat auch Rixta Klopapier und Milch gekauft.... - aber der Turnus war trotzdem ungleich niedriger im letzten Monat. - Erholsam.
Nunja.
Nun freue ich mich auch auf den dritten Mai. UMZUG.
Und der NEUE Mitbewohner?
Tjaaa.
Der ist WG-unerfahren und ich hoffe dass ich ihn noch ein bisschen SCHLEIFEN kann.
Ich werde ihm einfach erzählen, dass einer der BOSS sein MUSS weil sonst Chaos herrscht... und dass ICH das bin.
Außerdem weiß ich, dass er keinen Tee in den Ausguss schüttet und auch Klopapiertechnisch eher sparsam ist.
Zwar lässt er leere Packungen aller Art/Deckel/Verschlüsse am Ort des Leerens/Öffnens liegen und den Klodeckel offen (das macht Rixta übrigens auch...) aber da bin ich zuversichtlich, dass wir das in den Griff kriegen!
Bald ist es soweit!!
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Mittwoch, April 09, 2008
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